Förderregister

Methodik

Wie Förderregister Quellen prüft und einordnet.

Förderregister soll vor einer Investition Klarheit schaffen: Gibt es eine offizielle Fundstelle, was sagt sie wirklich, und welche Entscheidung folgt daraus? Wir veröffentlichen keine erfundenen Zuschüsse und keine aus alten Pressemitteilungen abgeleiteten Versprechen.

Quellenprüfung

Was als belastbare Fundstelle gilt

Die wichtigste Frage ist nicht, ob irgendwo im Netz ein Betrag genannt wird. Entscheidend ist, ob die zuständige Stelle die Information selbst veröffentlicht oder eindeutig verlinkt.

Bevorzugt werden Originalquellen

Vorrang haben Stadtseiten, Serviceportale, Förderrichtlinien, Ratsinformationen, Landesstellen, Bundesstellen und Programme öffentlicher Förderbanken. Sekundäre Artikel können Hinweise liefern, ersetzen aber keine Quelle für Förderhöhe, Frist oder Antragspflicht.

Jede Quelle bekommt ein Prüfdatum

Förderprogramme ändern sich schnell. Ein Prüfdatum hilft dir einzuschätzen, ob eine Aussage frisch genug ist oder vor dem Antrag erneut kontrolliert werden muss. Auf den Stadtseiten steht deshalb nicht nur der Link, sondern auch der zuletzt geprüfte Stand.

Fehlende Angaben werden nicht ergänzt

Wenn eine Quelle keinen Betrag, keine Zielgruppe oder keine Frist nennt, erfinden wir diese Angaben nicht. Die Seite sagt dann bewusst weniger, aber sie bleibt verlässlicher als eine scheinbar vollständige Antwort mit unsicherem Inhalt.

Wie wir Förderstatus unterscheiden

Aktiv

Ein Antrag scheint nach Quelle möglich.

Die Quelle beschreibt ein laufendes Programm oder nennt aktuelle Bedingungen. Trotzdem musst du vor dem Kauf prüfen, ob Budget, Frist und persönliche Voraussetzungen noch passen.

Pausiert oder ausgeschöpft

Der Zuschuss kann bekannt sein, aber aktuell nicht helfen.

Manche Städte behalten Förderrichtlinien online, obwohl der Topf leer ist oder neue Anträge ausgesetzt sind. Solche Seiten sind wichtig, aber sie dürfen nicht wie offene Förderangebote gelesen werden.

Information statt Förderung

Die Quelle hilft bei der Planung, nicht beim Zuschuss.

Viele offizielle Seiten erklären Balkonkraftwerke, Photovoltaik, Speicher oder Wärmepumpen, nennen aber keinen kommunalen Zuschuss. Förderregister trennt diese Hinweise von echten Förderprogrammen.

Grenzen

Was Förderregister nicht leisten kann

Eine gute Förderseite muss auch sagen, wo ihre Grenze liegt. Wir geben keine Rechts-, Steuer- oder Energieberatung und entscheiden nicht über Anträge.

  1. Prüfe die Originalquelle immer direkt vor Antrag, Bestellung oder Installation.
  2. Verlasse dich nicht auf alte Fördermeldungen, wenn die zuständige Stelle inzwischen Pause, Ausschöpfung oder Programmende nennt.
  3. Nutze Rechnerergebnisse nur als Orientierung. Angebote, Installationsbedingungen, Verbrauchsprofile und technische Details müssen im Einzelfall geprüft werden.
  4. Melde fehlende oder veraltete Quellen, damit der Registerstand korrigiert werden kann.